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„Meine Tabletten sehen anders aus…“
Als Patient erhalten Sie in der Klinik der Stadt Ludwigshafen unter Umständen nicht die von Ihnen gewohnten Medikamente, sondern Tabletten oder Dragees die anders aussehen. Bei einem Klinikaufenthalt wird die sogenannte “Hausmedikationen“ auf Klinikpräparate mit gleicher Wirkung umgestellt. Durch diese Umstellung können sich die Präparatenamen ändern, die Tabletten sehen eventuell anders aus oder aus einem Kombinationsmittel werden zwei Einzelpräparate. In der Regel nimmt der Stations- oder Aufnahmearzt zu Beginn des stationären Aufenthaltes im Rahmen der Anamnese auch die Dauermedikation des Patienten auf und entscheidet, ob sie weitergeführt werden soll. Für die Umsetzung auf die wirkungsgleichen Klinikpräparate gibt dann ein Apotheker eine Empfehlung an den verordnenden Stationsarzt. In Einzelfällen erfolgt ein Anruf beim Hausarzt um z.B. die für diesen Patienten übliche Dosierung eines bestimmten Präparates nachzufragen oder es erfolgt Rücksprache mit den Angehörigen.
Ist in der Klinik-Apotheke kein wirkungsgleiches Präparat vorrätig oder ist eine Umstellung aus medizinischen Gründen nicht möglich, werden die notwendigen Arzneimittel innerhalb von wenigen Stunden besorgt. Es ist uns wichtig, dass die Arzneimittelversorgung unserer Patienten optimal ist und keine ungewollten Unterbrechungen entstehen.
Für Fragen zu Ihren Arzneimitteln stehen wir während Ihres stationären Aufenthaltes gerne zur Verfügung!

Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Apotheke
In der Klinik-Apotheke können Sie nach dem Studium der Pharmazie als Teil des dritten Ausbildungsabschnitts sechs Monate Ihres praktischen Jahres absolvieren. Die Apotheke ist als Weiterbildungsstätte für das Fachgebiet „Klinische Pharmazie“ anerkannt, d. h. Sie können nach der Approbation in einer dreijährigen Weiterbildungszeit eine entsprechende Zusatzqualifikation erwerben. Zudem besteht die Möglichkeit zur berufsbegleitenden Promotion.