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Die Aufgaben des Instituts für Pathologie werden in der bioptischen und autoptischen Station wahrgenommen.

Hierzu stehen neben der Lichtmikroskopie auch Zusatzuntersuchungen wie Histo- und Immunhistochemie, DNA-Zytophotometrie sowie die Chromogene In-Situ-Hybridisierung (CISH) zur Verfügung. Weiterhin können die archivierten Befunde über ein Datenbankdokumentationssystem von allen Befundern in Echtzeit abgerufen werden, so dass eine Befundkorrelation (z.B. eine Verlaufsbeobachtung) mit älteren Befunden möglich ist.

In der bioptischen Station werden histologische Untersuchungen an zumeist kleinen, endoskopisch gewonnenen Gewebeproben und zytologische Untersuchungen an durch Punktion, Aspiration oder Abstrich gewonnenem Zellmaterial durchgeführt. Diese mikroskopischen Untersuchungen dienen der Diagnosefindung, gestatten darüber hinaus vielfach aber auch Aussagen zur Prognose eines Krankheitsbildes und kommen therapiebegleitend zum Einsatz.

In der bioptischen Station werden darüber hinaus aber auch größere, unter therapeutischen Gesichtspunkten gewonnene Resektionspräparate makroskopisch und mikroskopisch untersucht, um Art und Ausdehnung eines Krankheitsprozesses festzustellen. Die Tätigkeit in der bioptischen Station führt zu intensiven Kontakten des Instituts für Pathologie mit nahezu allen klinischen Disziplinen.

In der autoptischen Station des Institutes werden klinische Obduktionen mit der Zielsetzung durchgeführt, Grunderkrankungen, den Gestaltwandel von Krankheiten unter Therapie sowie die Todesursache verstorbener Patienten zu erfassen.