PET-CT am Klinikum Ludwigshafen

24.11.2010


Noch vor dem geplanten Abschluss der Bauarbeiten konnte der Anbau für das PET-CT fertig gestellt und das hochmoderne Hybridgerät der Firma Philips in Betrieb ge-nommen werden. Die in 2009 begonnene Baumaßnahme wurde im Rahmen des Konjunkturpaketes II vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.
Seit dem 24. November 2010 erweitert das PET-CT nun den Gerätepark des Zentra-linstituts für Radiologie am Klinikum Ludwigshafen.
Das PET-CT ist ein bildgebendes Verfahren, das die allgemein bekannte computer-tomografische diagnostische Schnittbildkomponente (CT) mit der Positronenemissi-onstomographie (PET) verbindet. Durch die Kombination beider Verfahren bekom-men Ärzte einen umfassenden Einblick in Zellstoffwechsel und Gewebestruktur des Körpers. Es werden zeitlich und räumlich parallele Messungen zu krankhaften Ver-änderungen im Körper durchgeführt. So sollen genauere Erkenntnisse für eine opti-male Diagnostik bei schweren, zumeist Tumorerkrankungen wie z. B. Lungenkrebs gewonnen werden.

Im Rahmen einer PET-Untersuchung wird dem Patienten eine schwach radioaktive Substanz gespritzt, die eventuell vorhandene Tumorzellen sichtbar macht. Für die Patienten ist eine derartige Untersuchung i. d. R. gut verträglich und die Strahlenbe-lastung gering, da die verabreichten Radiopharmaka innerhalb kürzester Zeit zerfal-len oder ausgeschieden werden. Durch den gemeinsamen Bundesausschuss emp-fohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt sind Untersuchungen bei verschiedenen Fragestellungen von Lungenkrebs oder unklaren Rundherden der Lunge und speziellen Lymphomerkrankungen. Sinnvoll kann das Verfahren aber auch bei einer Vielzahl anderer Tumorerkrankungen wie Hautkrebs, Prostatakrebs oder speziellen Fragen im Rahmen einer Brustkrebserkrankung sein.
Das Klinikum Ludwigshafen hat damit ein weiteres hochinnovatives Medizingerät zur optimalen Versorgung der Bevölkerung auch bei schweren Erkrankungen im Einsatz. In der Pfalz ist das PET-CT am Klinikum Ludwigshafen das einzige Gerät seiner Art. Für Fragen stehen die spezialisierten Ärzte am Klinikum unter der Rufnummer 0621 / 503-4525 jederzeit zur Verfügung.

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