Von der Anämie zur Leukämie

14.10.2011


Für viele - vor allem ältere - Patienten gehört eine Anämie, also der Mangel an roten Blutkörperchen, zu den gängigen Diagnosen. Oftmals wird dieser Befund nicht ernst genommen, und Betroffene stellen sich zu spät einem Spezialisten zur weiteren Abklärung vor. Dabei kann eine Anämie das Leitsymptom einer schwerwiegenderen Krankheit sein und auf das myelodysplastische Syndrom (MDS) hinweisen. Das Onkologische Zentrum Ludwigshafen klärt am Samstag, 22. Oktober in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr im Großen Hörsaal des Klinikums, Bremserstr. 79, interessierte Patientinnen und Patienten über Diagnose, Hintergründe und Therapiemöglichkeiten zum MDS auf.

Das myelodysplastische Syndrom ist eine Knochenmarkerkrankung, die gehäuft im höheren Lebensalter auftritt und durch eine Reifestörung der Blutbildung im Knochenmark und eine Verminderung von Blutzellen charakterisiert ist. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Michael Uppenkamp und Privat Dozent Dr. Thomas Schnabel bietet das Onkologische Zentrum Ludwigshafen an diesem Tag mehrere Kurzvorträge an: Was ist ein myelodysplastisches Syndrom? Warum ist die Abklärung einer Anämie so wichtig? Welche neuen Therapieansätze stehen zur Verfügung? Welche Besonderheiten gilt es bei älteren Patienten zu beachten? Und auch auf die immer wiederkehrende Frage nach sinnvoller Ernährung bei Tumorerkrankungen gehen die Fachreferenten des Klinikums Ludwigshafen in einem Vortrag ein.
Die Vortragsreihe startet um 9:00 Uhr und findet im großen Hörsaal des Klinikums, Haus B, statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

boe