10 Jahre Prozessmanagement am KliLu

17.12.2012


10 Jahre Prozessmanagement am Klinikum Ludwigshafen
Erfolgsfaktor für Krankenhäuser der Zukunft

 
Prozessmanagement am Krankenhaus heißt vor allem Prozessoptimierung: kurze Wartezeiten, keine Schnittstellenverluste, verzahnte Behandlungsabläufe, optimale Bettenauslastung. Am Klinikum Ludwigshafen (KliLu) hat man bereits vor 10 Jahren als eine der ersten Kliniken in der Region die Bedeutung optimierter Organisationsabläufe für unabdingbar erkannt um die Patientenzufriedenheit aber auch die Effizienz eines Krankenhauses aufrecht zu erhalten. In diesem Monat feiert das Prozessmanagement am KliLu zehnjähriges Bestehen und bereitet sich erneut auf wandelnde Bedingungen vor.

„Prozessmanager sind als wichtige Stütze der Abteilungen gar nicht mehr aus dem Alltag am KliLu wegzudenken“, so Dr. Joachim Stumpp, Geschäftsführer am Klinikum. Zurzeit sind dort 11 Prozessmanager, eine Springerkraft sowie mehrere Sekretärinnen und zuarbeitende Kräfte für die Organisation effizienter Behandlungsabläufe zuständig. Die Bearbeitung stationärer Patientenaufnahmen, die Ermittlung des Bettenbedarfsplans oder die Abwicklung eines reibungslosen Entlassmanagements sind Hauptaufgabenfelder der Prozessmanager. Als erste Ansprechpartner für Patienten aber auch für Kräfte aus dem Haus, agiert das Prozessmanagement an der Schnittstelle zwischen Pflege, Medizin und Verwaltung und beeinflussen maßgeblich die Patientenzufriedenheit.

Diese gilt es auch in Zukunft unter den sich wandelnden Bedingungen im Gesundheitswesen zu wahren. Nur wenn Kliniken es schaffen, dem ökonomischen Druck zu begegnen und auf diesen mit innovativen Ansätzen zu reagieren, sind sie für die Zukunft gewappnet. Dafür wurde am KliLu die Struktur des Prozessmanagement aktuell angepasst: Die zuvor relativ autonom agierenden Prozessmanager wurden in ein Team zusammengefasst, dem Oliver Kautz als Leitungskraft vorsteht. „Durch die Angleichung der Aufgabenbereiche bündeln wir Prozessmanager Kräfte und können uns zukünftig noch stärker gegenseitig unterstützen. Für den Patienten bedeutet dies, dass Abläufe noch besser aufeinander abgestimmt werden, für das Klinikum erreichen wir eine Auslastungsoptimierung“, so Kautz. Langfristig möchte das KliLu, das in der Mehrzahl seiner Fachabteilungen bereits auf Prozessmanager zurückgreift, diese flächendeckend einsetzen.