Beratung rund ums gute Hören: HÖRMobil macht in Landau Station

22.08.2012


Laut Schätzungen des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V. (DSB) gibt es in Deutschland etwa 13.4 Millionen hörgeschädigte Menschen. Der schrittweise Verlust der Hörfähigkeit bedeutet für viele Betroffene eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität. Dass dies nicht zwingend so sein muss, darauf wollen der DSB, die Hals-Nasen-Ohrenklinik am Klinikum Ludwigshafen sowie das Hörzentrum Landau mit einem gemeinsamen Aktionstag am 05. September hinweisen. Auf dem Rathausplatz in Landau können sich allgemein Interessierte in der Zeit von 11 bis 16 Uhr im DSB-HÖRMobil rund um das Thema gutes Hören durch Spezialisten beraten lassen.

Prof. Dr. K.W. Delank, Chefarzt der Hals-Nasen-Ohrenklinik am Klinikum Ludwigshafen und Dr. Friederike Feldhusen, Leiterin der Abteilung Phoniatrie an der Hals-Nasen-Ohrenklinik, bieten mit ihrem Team vor Ort kostenlose Hörchecks und Beratungsgespräche zu erworbener oder angeborener Schwerhörigkeit an. Dass Hörprobleme nicht erst im Alter ein Thema werden können, weiß Dr. Feldhusen aus ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Klinikum. Hochgradig hörgeschädigte Bürger können sich zudem über das Cochlear Implantatsverfahren informieren.
Die neuesten Entwicklungen auf dem Markt der technischen Hilfsmittel stellen die Mitarbeiterinnen des Hörzentrum Landau vor, die Muster verschiedener Hörgeräten vor Ort präsentieren und individuelle Lösungsmöglichkeiten vorstellen.

Das Hörmobil tourt in unterschiedlicher Besetzung bundesweit durch rund 50 Städte. Ziel der Aktion ist die Aufklärung und Beratung rund um das Thema gutes Hören.