KliLu unterstützt Verein am Freiwilligentag mit dem Ziel 1.000 Leben retten

06.09.2012


Im Rahmen des dritten Freiwilligentags „wir-schaffen-was“ der Metropolregion Rhein-Neckar unterstützt das Klinikum Ludwigshafen den Verein „1000 Leben retten e.V.“ bei seinem Ziel, möglichst viele Menschen in der Region für die Vermeidung von Darmkrebs zu sensibilisieren. Während des Aktionstages am 15.09. haben Besucherinnen und Besucher des Klinikums die Gelegenheit im Foyer von 10:00 bis 16:00 Uhr einen kostenlosen Fragebogen auszufüllen, der eine umgehende Einschätzung des eigenen Darmkrebsrisikos eröffnet.
 
Der einfach verständliche Fragebogen ermöglicht es Interessierten in wenigen Minuten eine Einschätzung des persönlichen Darmkrebsrisikos zu erhalten. „Seit bestehen des Vereins im Jahre 2011 haben bereits 200.000 Menschen den Fragebogen ausgefüllt und somit aktiv dem eigenen Darmkrebsrisiko vorgebeugt“, so der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Henry Schneider. Doch der Verein unter der Schirmherrschaft von Dr. Eva Lohse (OB Stadt Ludwigshafen) und Dr. h.c. Manfred Lautenschläger (Mitbegründer MLP AG) will noch mehr erreichen. Allein in der Metropolregion könnten innerhalb von drei Jahren tausend Leben gerettet werden, wenn es dem Verein gelingt, jeden zweiten der hier lebenden erwachsenen Menschen zur Teilnahme an dem Selbsttest zu bewegen. Der Infostand im Foyer hält während des Aktionszeitraums ausreichend Fragebögen bereit, so dass interessierte Bürgerinnen und Bürger die Bögen auch in größerer Anzahl für ihren Freundes- und Bekanntenkreis aber auch für Arbeitskollegen oder den Sportverein mitnehmen können. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Menschen zum Ausfüllen des Fragebogens zu bewegen um somit eine flächendeckende Sensibilisierung für das Thema Darmkrebs zu erzielen.
 
Das Klinikum verfügt seit 2009 über ein durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmzentrum. Unter der Leitung der Chefärzte Prof. Dr. Stefan Willis (Chirurgische Klinik A) und Prof. Dr. Ralf Jakobs (Medizinische Klinik C) werden hier durch Spezialisten Patienten mit Dickdarm- und Enddarmkrebs behandelt. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit den Verein „1000 Leben retten“ in seiner ambitionierten Arbeit zu unterstützen, da wir aus unserem Berufsalltag um die Wichtigkeit einer Aufklärung und Vorbeugung in Sachen Darmkrebs wissen“, so die ärztliche Koordinatorin des Zentrums, Dr. Sanja Salopek. Bereits im Jahr 2010 hat das Klinikum den Fragebogen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 40 Jahre verteilt und sich somit aktiv für die Aufklärungsarbeit eingesetzt.
Auch online ist der Fragebogen zu finden, unter www.1000-leben-retten.de
 
boe