Notfallversorgung in der Augenheilkunde - Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung abwarten

29.05.2012


In der aktuellen Diskussion um eine Ansiedlung einer augenärztlichen Notfallzentrale am Klinikum Ludwigshafen signalisieren Prof. Dr. Lars-Olof Hattenbach, Chefarzt der Augenheilkunde und Dr. Joachim Stumpp, Geschäftsführer des KliLu die generelle Bereitschaft zur Übernahme der ambulanten augenärztlichen Versorgung durch das KliLu. Die Inbetriebnahme des augenärztlichen Notdienstes hängt jedoch von der Zusicherung der Finanzierung der benötigten Ressourcen durch die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV) ab.

„Sobald sich die KV für die Einrichtung einer Notfallzentrale an unserem Haus ausspricht und die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt, werden wir selbstverständlich die personellen Ressourcen aufbauen, um den Betrieb des Notdienstes schnellstmöglich starten zu können“, so Dr. Stumpp zur aktuellen Situation, die vor allem in der Region um Worms immer wieder für Diskussion sorgt. Die Sicherstellung der ambulanten Versorgung liegt im Verantwortungsbereich der niedergelassenen Augenärzte, Voraussetzung für die Einrichtung eines Notdienstes wäre die Anerkennung des Bedarfes für dieses zusätzliche medizinische Versorgungsangebot durch die KV.

Das Klinikum Ludwigshafen verfügt über eine leistungsfähige eigene Augenklinik, die zurzeit von der KV für die ambulante Notfallversorgung nicht zugelassen ist. Stattdessen müssen die ambulanten Notfallpatienten mit Augenproblemen aus der Vorderpfalz derzeit vorwiegend in Mannheim versorgt werden.

„Sobald die KV grünes Licht gibt, werden wir unseren aktiven Teil dazu beisteuern, die Errichtung eines augenärztlichen Notfalldienstes zügig zu realisieren“ so der Chefarzt für Augenheilkunde und der Geschäftsführer des Klinikums.