Onkologisches Zentrum informiert Patienten: Begleittherapien nehmen Chemotherapie den Schrecken

18.10.2012


Patienten, die im Rahmen einer Krebserkrankung eine Chemotherapie durchlaufen, fürchten oft starke Begleiterscheinungen und fühlen sich durch Übelkeit, Fieberschübe oder Mundschleimhautentzündungen zusätzlich geschwächt. Dass dies nicht zwingend sein muss, zeigen die Spezialisten des Onkologischen Zentrums Ludwigshafen am Samstag, 3. November im Rahmen eines Patientensymposiums am Klinikum Ludwigshafen. Von 9 bis 13 Uhr können sich Interessierte, Betroffene und Angehörige im Hörsaal des Klinikums, Haus A, Zugang über 4. OG, über die vielseitigen Möglichkeiten der Begleittherapien informieren.
 
Die Vorsitzenden des Onkologischen Zentrums, Prof. Dr. Michael Uppenkamp (Chefarzt der Medizinischen Klinik A am Klinikum) und Privatdozent Dr. Thomas Schnabel (Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie am Klinikum), informieren gemeinsam mit niedergelassenen Kollegen über die wichtigsten Aspekte der unterstützenden Maßnahmen im Rahmen von Chemotherapien. In Vorträgen können sich die Teilnehmer über den Einsatz von Antiübelkeitsmedikamenten ebenso informieren wie über effektive Schmerztherapien oder den Sinn und Nutzen von Zusatzernährung. Auch dem Thema Naturheilkunde werden sich die Spezialisten zuwenden. Die Fachvorträge zeigen Möglichkeiten auf, wie der sinnvolle Einsatz von Begleittherapien die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern kann.
 
Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den Ärzten. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.