"Wenn der Darm zum Feind wird" - Experten klären auf

11.06.2012


Kontinenzprobleme sind für Betroffene noch immer ein Tabuthema, so dass das offene Gespräch selten gesucht wird. Dabei stehen heutzutage moderne Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zur Verfügung, die dazu beitragen können, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Anlässlich der vierten Welt-Kontinenz-Woche vom 18. bis 24. Juni beteiligen sich Experten des Klinikums Ludwigshafen an der weltweiten Aufklärungskampagne. Am Donnerstag, den 21. Juni lädt das zertifizierte Kontinenz- und Beckenboden-Zentrum gemeinsam mit dem Darmzentrum Rheinpfalz in der Zeit von 15:00 bis 16:30 Uhr unter dem Titel „Wenn der Darm zum Feind wird“ interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung in den Hörsaal am Klinikum, Haus A, 4. OG, ein.

 

„Inkontinenz kommt häufig vor, in Deutschland sind rund 9 Millionen betroffen“, weiß die Leiterin des Kontinenz- und Beckenboden-Zentrums, Privatdozentin Dr. Ines-Helen Pages, zu berichten. Nicht nur die ältere Generation, wie oft angenommen, sondern auch die jungen Menschen, Frauen wie Männer, können erkranken. Kontinenzprobleme treten zudem oft als Begleiterscheinung größerer operativer Eingriffe auf. Um weitreichende gesundheitliche Folgen zu verhindern und den Nutzen frühzeitiger Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, beteiligt sich das Klinikum an der weltweiten Aktionswoche. Zu Veranstaltungsbeginn spricht Dr. Johannes Striegel, Oberarzt der Medizinischen Klinik C, zum Thema „Häufigkeit, Diagnostik und konservative Behandlungsmöglichkeiten bösartiger Darmerkrankungen“. Danach referiert Prof. Dr. Stefan Willis, Chefarzt der Chirurgischen Klinik A, über die „Operativen Behandlungsmöglichkeiten bösartiger Darmerkrankungen“. Im Anschluss an die Vorträge können Fragen an die Experten gerichtet werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Das Kontinenz- und Beckenboden-Zentrum widmet sich in seiner täglichen Arbeit intensiv den Problemen der Harn- und Stuhlinkontinenz, um eine kontinuierliche Verbesserung in der Aufklärungs- und Behandlungsqualität zu erreichen. Dabei können die Fachexperten am Klinikum Ludwigshafen auf qualitativ hochwertige Diagnose- und Therapieverfahren zurückgreifen.