Hilfe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte: Am Klinikum Ludwigshafen startet Selbsthilfegruppe

20.08.2013


Gemeinsam mit der Regionalgruppe Ludwigshafen des Arbeitskreises der Pankreatektomierten e.V. (AdP) lädt das Klinikum Ludwigshafen zum ersten Treffen der Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 27. August, von 16:00 bis 18:00 Uhr im Klinikum Ludwigshafen, Bremserstr. 79, in den Räumlichkeiten des Schwesternwohnheims (SWH) im Erdgeschoss statt.
 
Das Klinikum Ludwigshafen verfügt über ein zertifiziertes Pankreaskarzinomzentrum, das auf die Behandlung von Menschen mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse spezialisiert ist. Unter der Leitung der beiden Chefärzte Prof. Dr. Ralf Jakobs (Medizinische Klinik C) und Prof. Dr. Stefan Willis (Chirurgische Klinik A) werden Patienten mit akuter oder chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung, mit pankreatischen Zysten oder mit Bauchspeicheltumoren behandelt. In dem Zentrum arbeiten Chirurgen, Gastroenterologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Pathologen in einem interdisziplinären Team zusammen. In einer Expertenkonferenz, dem Tumorboard, werden die Fälle vorgestellt und mit Hilfe der einzelnen Disziplinen eine für den jeweiligen Patienten optimale Therapie entwickelt.
 
Die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen ist oftmals mit einer langen Therapie verbunden und erfordert teilweise eine chirurgische Intervention. Zur Diagnose stehen am Klinikum alle modernen Möglichkeiten vom Ultraschall über die Computertomographie und Kernspintomographie bis hin zur Biopsie zur Verfügung. Für Betroffene ergeben sich im Laufe einer Erkrankung vielfach Fragen rund um Diagnose, Therapie und Lebensführung. Um diese Fragen zu beantworten und auch den Erfahrungsaustausch unter den Erkrankten zu fördern, lädt das Klinikum zur neu gegründeten Selbsthilfegruppe ein. Das erste Treffen wird durch die Professoren Jakobs und Willis sowie durch die Koordinatorin des Pankreaskarzinomzentrums, Oberärztin Dr. Sanja Salopek, eröffnet. Nach einer Vorstellung des Tumorzentrums sowie einem Überblick zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Diagnostik und Therapie, steht den Teilnehmer ausreichend Zeit zur Verfügung, Fragen an die Experten zu richten.
Eingeladen sind Betroffene, Angehörige und Interessierte. Um eine kurze Anmeldung bei dem AdP e.V. wird gebeten (Telefon 06252/796 890 oder per E-Mail adp.berg@web.de)
 
boe