Krankenpflegeschule: Bewerbungsphase für April 2017 gestartet

20.10.2016


Am 1. Oktober 2016 hat das neue Schuljahr an der Krankenpflegeschule am Klinikum Ludwigshafen (KliLu) begonnen. Gleichzeitig wurde damit die Bewerbungsphase für das kommende Semester eingeläutet, das am 1. April 2017 startet. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich direkt bei der Leiterin der Krankenpflegeschule, Frau Monika Dunkmann, dunkmanm@klilu.de, Telefon 0621 503-4560, bewerben.

Als einer der wenigen Kooperationspartner in der Rhein-Neckar-Region bietet die Krankenpflegeschule im Klinikum Ludwigshafen gemeinsam mit der Hochschule Ludwigshafen ihren Auszubildenden die Möglichkeit, aktiv an der Akademisierung der Pflege mitzuarbeiten und somit prospektiv die Pflege qualitativ noch attraktiver zu machen. Anfang des Jahres 2016 wurden die ersten Absolventinnen des Studiengangs Pflege Dual mit dem akademischen Grad „Bachelor of Arts“ an der Hochschule Ludwigshafen verabschiedet. Neben der Möglichkeit eines dualen Studiums bietet die Krankenpflegeschule zahlreiche Kooperationen mit externen Einrichtungen wie Sozialstationen, Psychiatrien, Pflegeheimen sowie pädiatrischen Bereichen. Die Schule hat Platz für insgesamt 180 Auszubildende.

Monika Dunkmann, Leiterin der Krankenpflegeschule am Klinikum Ludwigshafen: „Die Einsatzgebiete unserer Absolventinnen und Absolventen sind sehr breit gefächert. Die möglichen Arbeitsbereiche erstrecken sich über das Qualitätsmanagement, das Case-Management, die Anleitung von Auszubildenden, die Durchführung von praktischen Examen und die Koordination des Entlassungsmanagement bis hin zur Stations- bzw. Funktionsleitung. Wir im Klinikum der Stadt Ludwigshafen möchten die pflegewissenschaftliche Fachkompetenz, die durch weitere Absolventen zu erwarten ist, direkt in die Pflegepraxis katapultieren und somit den Theorie-Praxis-Transfer überwinden. Genau das ist es, wovon die Pflege lebt und was die Pflegewissenschaft greifbar macht. Eine weitere Besonderheit unserer Krankenpflegeschule ist die Kooperation mit der Europäischen Union im Rahmen des ‚ERASMUS+‘-Programms. Den Auszubildenden wird durch ein Stipendium ein Auslandseinsatz ermöglicht, durch welchen sie ihre Kompetenzen erweitern und schärfen können. Momentan sind wir mit diversen österreichischen Kliniken im engen Kontakt, wie beispielsweise das Klinikum Innsbruck oder das Klinikum Klagenfurth am Wörthersee.

Die Betreuung unserer Auszubildenden liegt uns als Krankenpflegeschule sehr am Herzen. Es spielt dabei keine Rolle, ob sie im Ausland oder intern im Haus eingesetzt werden. Wir haben ein Bezugslehrersystem eingeführt, welches regelt, dass jeder Auszubildende während der gesamten Ausbildung bis zum Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege theoretisch und praktisch intensiv von einer Lehrkraft betreut wird. Dieser Bezugslehrer begleitet und beurteilt den Auszubildenden mindestens einmal pro Ausbildungsjahr in der Praxis. Somit können wir eine qualitativ hochwertige praktische Ausbildung und eine intensive Vorbereitung bis zum Examen erreichen. Dieses Bezugslehrersystem möchten wir als Krankenpflegeschule auch für unsere Studentinnen und Studenten einführen, um somit die wissenschaftliche Betreuung zu sichern und auch hier einen Theorie-Praxis-Transfer zu schaffen. Im Fokus werden dann die pflege- und gesundheitswissenschaftlichen Interessen stehen.

Durch die wachsenden Anforderungen an den Beruf in der Gesundheits- und Krankenpflege sind wir als Team stets bemüht, uns weiterzuentwickeln, um allen Auszubildenden eine gut fundierte und qualitativ hochwertige Ausbildung zu vermitteln. Dies erreichen wir unter anderem durch unsere Multiprofessionalität, bestehend aus Pflegepädagogen, einer Psychologin und einer Ärztin, und dadurch, die anderen Berufsgruppen des Gesundheitswesens (bspw. die Physiotherapie oder die Ökotrophologie) nicht außer Acht zu lassen. Wir als Krankenpflegeschule sehen uns als Teil eines großen Teams.“