Qualitätsprüfung erfolgreich bestanden: Onkologisches Zentrum am Klinikum überzeugt mit Krebsmedizin

13.03.2017


Zertifizierungen sind die TÜV-Plaketten im Gesundheitswesen. Sie signalisieren den Patienten auf einen Blick die durchgängig hohe Qualität von Diagnostik und Therapie in einer Einrichtung. Am Klinikum Ludwigshafen fand vergangene Woche eine zweitägige Begehung durch die unabhängige Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft –OnkoZert- statt. Das Onkologische Zentrum Ludwigshafen mit Kopf-Hals-Tumorzentrum, Brustzentrum und Viszeralonkologischem Zentrum (Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse) haben die eingehende Qualitätsüberprüfung erneut erfolgreich absolviert. Krebsmedizin findet im Klinikum Ludwigshafen in einem breit abgestimmten und einheitlichen Behandlungskonzept statt.

„Die Qualität eines Zentrums resultiert aus der Bündelung der jeweiligen Kompetenz der Kooperationspartner“ fasst Prof. Dr. Michael Uppenkamp, Leiter des Onkologischen Zentrums, die Vorteile für den Patienten zusammen. Auch die Zertifizierungsstelle lobte explizit die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedenster Fachbereiche am Klinikum. Um die jeweils bestmögliche Therapie für einen Patienten anbieten zu können, kommen unterschiedliche Bereiche von der Labordiagnostik über die operativen und konservativen Fächer bis hin zur Psychoonkologie zusammen und stimmen die Therapie gemeinsam ab.
Darüber hinaus sind auch externe Kooperationspartner in den Behandlungsprozess eingebunden und garantieren durch ihre Mitarbeit im Netzwerk einen hohen Qualitätsstandard. „Mit Herrn Rolf Kieninger, Leiter des Hospiz Elias in Ludwigshafen sowie mit Herrn Dr. Andreas Brückner, Chefarzt der Palliativstation des evangelischen Krankenhauses in Bad Dürkheim, betreuen wir unsere onkologischen Patienten auch in der Endphase ihrer Erkrankung bestmöglich“, so Prof. Uppenkamp. Weitere Fachkompetenz bringen Dr. Sabine Hentze, Praxis für Humangenetik im Lusanum, und Dr. Bernd Sattler, Praxis für Nuklearmedizin am Klinikum, in das Netzwerk des Onkologischen Zentrums ein.

Zwei Tage war das 5köpfige Auditorenteam im Klinikum unterwegs und hat Stationen und Ambulanzen begangen, sich von Mitarbeitern vor Ort die Prozesse erklären lassen und Einblicke in Dokumentationen vorgenommen. Von Seiten des Klinikums waren eine Vielzahl von Chefärzten, Oberärzten und weiteren Mitarbeitern aus nahezu allen Berufsgruppen beteiligt. „Unser Ziel ist es, unseren Patienten eine individuelle und optimale Behandlung anzubieten und dabei von der Diagnose über die ambulante und stationäre Betreuung bis hin zur Nachsorge ein verlässlich hohes Niveau bereitzuhalten. Durch die Rezertifizierung werden wir in unserem gemeinsamen Weg bestätigt“, so Prof. Uppenkamp.