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Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
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Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin



Patienteninformation
 

Übersicht

 Anästhesie
  - Allgemeine Verhaltensregeln
  - Häufig gestellte Fragen
  - Erklärungen zu spez. Narkosetechniken   
 Intensivmedizin
  - Patienteninformation für Besucher
  - Der Patient im "künstlichen Koma   
  - Die künstliche Beatmung

  - Die künstliche Ernährung
  - Die Nierenersatzverfahren (Dialyse)
  - Begriffserklärungen
 Schmerztherapie
  - Die "schmerzlose" Geburt
 Notfallmedizin
 Informationen zur Station OI 07 
 Weitere Beratungsbroschüren


Anästhesie

Was bedeutet Anästhesie?

Das Wort Anästhesie stammt aus dem griechischen und bedeutet Empfindungslosigkeit/Schmerzfreiheit. Erst durch moderne Anästhesieverfahren ist es möglich, schmerzfrei operative oder Diagnostische Verfahren beim Patienten durchzuführen.

Es gibt drei Formen der Anästhesie:

Allgemeine Verhaltensregeln vor einer Anästhesie

Vor einer Narkose sollten sie ca. 6 Stunden nüchtern bleiben, d.h. nichts essen, trinken oder rauchen. Diese Punkte sollten Sie mit dem Narkosearzt ausführlich besprechen, da bei Kindern und bei bestimmten Operationen andere Karenzzeiten eingehalten werden sollten. In der Regel sollte die letzte Nahrungsaufnahme um 22.00 Uhr am Vorabend der Operation erfolgen.

Am Tag der Operation können Sie sich wie gewohnt waschen, schminken Sie sich aber bitte nicht und entfernen Sie ggf. den Nagellack. Verwenden Sie keine Kontaktlinsen, Hörgeräte  oder Zahnprothesen, ebenfalls sollten Sie Ihre Brille auf Station lassen und entfernen Sie Ihren persönlichen Körperschmuck.

Individuelle Verhaltensregeln werden im Prämedikationsgespräch vor der Narkose ausführlich erörtert.


Häufig gestellte Fragen

Warum darf ich vor einer Operation nichts essen oder trinken?

Während einer Vollnarkose ist Ihr Bewusstsein vollständig ausgeschaltet, d.h. Sie können bewusst nicht husten, schlucken oder würgen. Es besteht daher das Risiko, dass der Mageninhalt in die Luftröhre gelangen könnte. Dieses Risiko ist um so höher, je mehr Inhalt im Magen vorhanden ist.
 

Wie schnell wirken die Narkosemittel?

Die heutigen Narkosemittel zeichnen sich durch ihre sehr schnelle Wirksamkeit und ihre gute Verträglichkeit aus.

Nach dem Einspritzen des Narkosemittels schlafen Sie innerhalb einer Minute angenehm ein.
 

Kann ich während der Operation aufwachen?

Ihr Anästhesist überprüft fortlaufend während der Operation alle wichtigen Organfunktionen (Blutdruck, EKG usw.) sowie die Narkosetiefe. Darüber hinaus besteht in unserem Haus die Möglichkeit, die Narkosetiefe (BIS-Montoring) zu messen. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, dass sie während der Operation aufwachen.
 

Wann wache ich wieder auf?

Durch die heute verfügbaren Narkosemittel und Narkosetechniken ist es möglich, dass Sie unmittelbar nach Operationsende wieder das Bewusstsein erlangen. Daher können heute viele Operationen ambulant durchgeführt werden. Bei großen Operationen (Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse), die zum Teil mehrere Stunden dauern,  kann es notwendig sein, dass Sie noch einige Zeit nach der Operation auf der Intensivstation überwacht werden müssen. In diesem Fall erlangen Sie dass Bewusstsein erst auf der Intensivstation.
 

Kann es passieren, dass ich nicht mehr aufwache?

Kein anderes medizinisches Fachgebiet hat sich so rasant weiterentwickelt wie die Anästhesie. Narkosen sind heute so sicher wie noch nie. Ernsthafte Komplikationen sind extrem selten. Das individuelle Narkoserisiko hängt von den Vorerkrankungen und der Größe des operativen Eingriffs ab.
 

Wie stark sind meine Schmerzen nach der Operation?

Die Schmerzen nach einer Operation sind abhängig von der Größe und der Art des operativen Eingriffs. Auch wenn Schmerzen nicht vollständig vermeidbar sind, können sie auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Unser Haus verfügt über einen Schmerzdienst, der Sie rund um die Uhr betreut. Der Schmerzdienst ist hochmodern ausgerüstet. Alle Patienten, die eine größere Operation erhalten, oder auf Wunsch,  können mit einer Schmerzpumpe versorgt werden. Durch diese Pumpe ist es möglich, dass der Patient nach seinem persönlichen Bedarf selbst mit Schmerzmittel versorgt. Die Pumpen sind klein und transportabel, so dass Sie als Patient weiterhin mobil sind.
 

Wird mir nach der Operation übel?

Die modernen Narkosemedikamente lösen wesentlich seltener als früher Übelkeit und Erbrechen aus. Das Auftreten von Übelkeit hängt sehr stark von der persönlichen Veranlagung ab. Die postoperative Übelkeit und das Erbrechen können heutzutage wirksam verhindert und behandelt werden. Ein Forschungsschwerpunkt in unserem Haus ist die Vermeidung und Therapie von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen. 
 

Wann kann ich wieder etwas essen oder trinken?

Um Übelkeit und Erbrechen zu vermeiden, sollten Sie mindestens drei Stunden nichts trinken und sechs Stunden nach einer Operation nichts essen. Nach größeren Operationen insbesondere an den Bauchorganen kann es sein, dass sich noch über einen längeren Zeitraum nichts essen und trinken können. Während dieser Zeit bekommen Sie ggf. eine künstliche Ernährung über einen Venentropf.


Erklärungen zu speziellen Narkosetechniken

Erweitertes Monitoring

Unter Monitoring versteht man Techniken, mit denen die Funktion von Organsystemen überwacht werden können.

Man unterscheidet während der Narkose das Basismonitoring und das erweiterte Monitoring. Das Basismonitoring erhält jeder Patient. Hierzu zählt, das EKG, die Blutdruckmessung und die Pulsoxymetrie (Messung des Sauerstoffgehaltes des Blutes).

Durch ein erweitertes Monitoring erfolgt eine noch genauere Überwachung von speziellen Organfunktionen. Sie kommt bei verschieden Operationen (z.B. Herzchirurgie)  oder auch aufgrund von bestimmten Risikofaktoren des Patienten zum Einsatz.

Larynxmaske

Die Larynx- oder Kehlkopfmaske ist ein besonders schonendes Verfahren zum Offenhalten der Atemwege während einer Vollnarkose. Die Larynxmaske wird insbesondere bei ambulanten und kurzen Eingriffen verwendet.

Totale intravenöse Anästhesie (TIVA)

Modernes Narkoseverfahren, wobei auf gasförmige Narkosemittel gänzlich verzichtet wird. Die Narkosemedikamente werden über Infusionspumpen verabreicht, bedingt durch die sehr kurze Wirkdauer dieser Medikamente ist die Anästhesie gut steuerbar und die Erholungsphase nach der Operation kurz. Sie wird sehr häufig bei ambulanten Operationen verwendet.


Hochfrequenz-Beatmung

Modernes Beatmungsverfahren, bei dem kleinste Luftmengen mit hoher Frequenz appliziert werden. Wird in der Intensivmedizin als lungenschonendes Beattherapieverfahren verwendet.
 

Blutsparende Verfahren

Durch spezielle Narkosetechniken (Kontrollierte Hypotension) oder apparative Blutwiederaufbereitung (Cellsaver) können der Blutverlust bei Operationen reduziert und Bluttransfusionen vermieden werden.


Intensivmedizin

Auf der Intensivstation werden Patienten behandelt, bei denen es zu einem teilweisen oder vollständigen Ausfall der Funktion lebenswichtiger Organe gekommen ist. Aber auch große Operationen, Vergiftungen und Verbrennungen, Infektionen, ausgedehnte Verletzungen nach Unfällen oder Schockzustände können ein Grund für die Behandlung auf der Intensivstation sein.

Aufgaben der Intensivmedizin sind die Überwachung der lebensnotwendigen Körperfunktionen, die optimale Versorgung bei Fehlfunktion und soweit möglich eine vollständige Wiederherstellung der betroffenen Organe. Dazu werden neben Medikamenten auch hochmoderne medizintechnische Apparate zur Beatmung (Respiratoren) und Blutwäsche (Dialyse) und Überwachungsgeräte der Herz-/Kreislauffunktion eingesetzt.

Ein wesentlicher Aspekt der Intensivmedizin ist die ständige Anwesenheit von Ärzten und Pflegepersonal. So ist sichergestellt, dass selbst kleinste Veränderungen des Gesundheitszustandes eines Patienten sofort erkannt und ohne Verzögerung behandelt werden.


Patienteninformation für Besucher der Intensivstation

Regelmäßige Besuche von nahen Angehörigen sind für den Genesungsverlauf des Patienten von großer Bedeutung. Zutritt zu den Kranken haben nur die nächsten Angehörigen. Kinder unter zwölf Jahren sollten nur ausnahmsweise zu Besuch mitgenommen werden.

Auf der Intensivstation existieren feste Besuchszeiten (täglich von 14-15 und 18-19 Uhr), andere Zeiten sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich. Die festen Besuchzeiten sind nötig, um eine optimale pflegerische und ärztliche Versorgung der Patienten zur gewährleisten. Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass es auch während der Besuchzeiten zu Wartezeiten kommen kann, da viele pflegerische oder ärztliche Maßnahmen keinen zeitlichen Aufschub dulden.


Der Patient im “künstlichen Koma oder Heilschlaf“

Ein Großteil der Patienten auf einer Intensivstation befindet sich in einem so genannten „künstlichen Koma“. Dieser Zustand wird medikamentös herbeigeführt und ist nichts anderes als eine Narkose auf der Intensivstation. Hiermit lassen sich erst bestimmte notwendige Therapien z.B. die künstliche Beatmung durchführen.

Das Koma kann für Tage und manchmal auch für Wochen schadlos für den Patienten aufrecht gehalten werden. Die Tiefe der Bewusstlosigkeit wird für jeden Patienten individuell festgelegt. Auch wenn es den Anschein hat, dass ihr Angehöriger tief schläft, ist es möglich, dass er etwas von dem mitbekommt, was um ihn herum geschieht. In solchen Fällen ist es wichtig, sich direkt an den Patienten zu wenden, mit ihm zu sprechen, ihn zu berühren.

Auch wenn Sie keine sichtbaren oder spürbaren Reaktionen feststellen können, ist die Anwesenheit von vertrauten Personen von größter Bedeutung.


Die künstliche Beatmung

Eine der häufigsten Ursachen für die Aufnahme auf einer Intensivstation ist eine Störung der Atemfunktion des Patienten. Ist die Atmung des Patienten nicht mehr ausreichend oder völlig ausgefallen, muss eine Atemunterstützung oder künstliche Beatmung durchgeführt werden. Auch nach größeren Operationen wird die Beatmung oft über Stunden fortgeführt. Sie ermöglicht es, dem Patienten trotz schlechter oder ungenügender Eigenatmung in ausreichender Menge Luft bzw. Sauerstoff zuzuführen. Nicht selten muss diese künstliche Beatmung über Tage und Wochen fortgeführt werden. Die Beatmung erfolgt in der Regel über einen Beatmungsschlauch (Tubus), der über den Mund, die Nase bzw. direkt über einen Luftröhrenschnitt in die Luftröhre gelegt wird.  Um den Stress während der Beatmungstherapie für den Patienten zu minimieren, werden den Patienten spezielle Beruhigungsmittel verabreicht. Aufgrund des Beatmungsschlauches und der notwendigen Beruhigungsmittel ist es meist nicht möglich, mit dem Patienten zu sprechen. Trotzdem sollten Sie ihren Angehörigen direkt ansprechen und niemals über Ihren Angehörigen sprechen, ohne ihn einzubeziehen.


Die künstliche Ernährung

Bei Patienten mit Störungen der Verdauung (z.B. nach großen Operationen im Bauchraum), nach schweren Unfällen kann meist keine normale Ernährung erfolgen. In solchen Fällen wird eine künstliche Ernährung durchgeführt, mit der Schwerkranken alle nötigen Nahrungsbestandteile in Form von Nährlösungen zugeführt werden. Sobald der Zustand des Patienten es erlaubt, wird die künstliche Ernährung über die Vene beendet und eine normale Ernährung über Magen und Darm begonnen. Diese kann anfangs noch über einen durch die Nase bis in den Magen vorgeschobenen dünnen Schlauch (Sonde) erfolgen. In der Phase des weiteren Nahrungsaufbaus können Sie für Ihren Angehörigen, in Absprache mit den Ärzten und dem Pflegepersonal, Essen und Getränke mitbringen. Durch Nahrungsmittel, die der Patient gerne zu sich nimmt, kann die häufig bestehende Appetitlosigkeit deutlich gemindert werden.


Die Nierenersatzverfahren (Dialyse)

Häufig kommt es bei schwerkranken Patienten zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Meist handelt es sich um eine vorübergehende Beeinträchtigung, die sich vollständig erholen kann. Durch eine Dialyse kann die beeinträchtigte Nierenfunktion unterstützt oder ersetzt werden.  

Die Behandlung auf der Intensivstation stellt für den Patienten, aber auch für die Angehörigen eine starke emotionale Belastung dar. Neben den Sorgen um den Angehörigen ist das Umfeld auf einer Intensivstation ungewohnt und viele Situationen zunächst nur sehr schwer zu verstehen. Aufgrund der ständigen Anwesenheit von Ärzten und Pflegekräften auf Station besteht die Möglichkeit, ihre Fragen und Sorgen ausführlich zu besprechen. Wir möchten Ihnen gerne dabei helfen, diese schwierige Situation besser zu verstehen und zu verarbeiten.


Begriffserklärungen

Zentralvenöser Katheter

Als zentral Venenkatheter, abgekürzt ZVK, bezeichnet man einen dünnen Plastikschlauch, der in das zentrale Venensystem eingeführt wird. Über ihn ist es möglich, verschiedene insbesondere kreislaufunterstüzende Medikamente und eine eventuell benötigte Ernährung dem Patienten zu zuführen. Die Anlage eines ZVK ist ein Routineverfahren auf einer Intensivstation.


Arterie

Über die Punktion und Einlage eines sehr dünnen Katheters in eine Arterie (Schlagader) kann der Blutdruck des Patienten besonders genau und lückenlos überwacht werden. Notwendige Blutentnahmen während des Stationsaufenthaltes können ebenfalls aus dem Katheter entnommen werden.
 

Bronchoskopie

Die Bronchoskopie ist ein Verfahren zur Spiegelung der Bronchien und Luftwege. Es wird zur Diagnostik (z.B. bei einer Lungenentzündung) oder zur Therapie (Absaugung von Atemsekret) verwendet.
 

Tracheotomie

Die Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) ist ein auf der Intensivstation häufig verwendetes Verfahren bei über einen längeren Zeitraum beatmete Patienten.
 

Weaning

Wird ein Patient über einen längeren Zeitraum künstlich beatmet, muss der Patient schrittweise von der Beatmung entwöhnt werden.


Schmerztherapie

Die Behandlung von Schmerzen stellt eine der urtümlichsten ärztlichen Aufgaben dar. Trotzdem ist die Versorgung von Schmerzpatienten vielerorts noch unzureichend. Heute stehen modernste Behandlungskonzepte zur Verfügung, mit denen selbst stärkste Schmerzen gelindert werden können. Die Erkenntnis, dass chronische Schmerzen ein eigenständiges Krankheitsbild sind und besondere Behandlungsformen erfordern, ist erst seit kurzem bekannt. Die ersten Schmerzzentren wurden erst in den 70´er Jahren in Deutschland gegründet. Die Versorgung der Schmerzpatienten erfolgt an unserer Klinik 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche.

Die Hauptaufgabe dieses Schmerzdienstes ist die Versorgung von frisch operierten Patienten sowie die Betreuung von chronischen Schmerzenpatienten.

In unserer Abteilung stehen alle modernen Methoden zur Therapie von Schmerzen zur Verfügung.

Unser Leistungsspektrum umfasst:


Die „schmerzlose“ Geburt

Die Geburt eines Kindes ist ein schönes, aufregendes und für jede Frau einmaliges persönliches Erlebnis, welches von jeder Schwangeren anders wahrgenommen wird. So können auch die Schmerzen, die während der Geburt auftreten, ganz unterschiedlich ausfallen und wahrgenommen werden. Vor einer medikamentösen Schmerzbeeinflussung haben viele Frauen zunächst Vorbehalte. Sie empfinden es als persönliches Versagen und haben Angst vor schädlichen Medikamentenwirkungen für das Kind.

Diese Angst ist weitgehend unberechtigt. Die Risiken einer modernen, geburtshilflichen Schmerzbekämpfung sind für Gebärende und Kind gering. Ganz im Gegenteil, anhaltende Schmerzen können die Sauerstoffversorgung des Kindes über die Plazenta gefährden.

Durch eine angemessene Schmerzbekämpfung können solche Gefahren deutlich verringert werden.

Von allen Verfahren, die in der Geburtshilfe zur Schmerzbekämpfung eingesetzt wurden, hat die Periduralanästhesie zur Linderung des Geburtsschmerzes die weiteste Verbreitung erfahren. Die Periduralanästhesie ist für Mutter und Kind eine der sichersten Methoden der geburtshilflichen Schmerzbehandlung.

Bei der Periduralanästhesie wird wiederholt über einen haarfeinen Katheter ein örtliches Betäubungsmittel in niedriger Konzentration vor den Rückenmarksraum eingebracht. Hierdurch entfaltet sich eine schmerzlindernde Wirkung während der Wehentätigkeit. Die Fähigkeit zum Stehen oder Laufen unter der Geburt bleibt erhalten. Daher der Name „walking epidural“ (engl. walking=gehend). Dies erlaubt der werdenden Mutter bei der Geburt mitzuhelfen und zu pressen, wenn dies notwendig ist. Die Gebärende kann sich bei Bedarf selbstständig eine Medikamentendosis mittels eines Tastaturknopfes verabreichen. Diese verabreichten Medikamente sind in der benötigten niedrigen Konzentration für das Kind unschädlich. Durch die Schmerzlinderung können sich die Schwangeren besser entspannen, wodurch der Geburtsverlauf letztlich beschleunigt wird.


Notfallmedizin

Die Notfallmedizin als eine der vier Säulen der Anästhesiologie befasst sich mit der Behandlung akut auftretender Erkrankungen und deren Folgen, wie z. B. dem akuten Herzinfarkt oder mit dem schweren Verkehrsunfall, bei dem sich der Verunglückte mehrere Verletzungen zugezogen hat. Hierzu wird für die Notfälle außerhalb des Geländes am Klinikum Ludwigshafen ein Notarztwagen (NAW) 24 Stunden am Tage vorgehalten.

Der Notarztwagen ist mit einem Arzt und zwei Rettungsassistenten/Rettungssanitätern besetzt.  Zu den Aufgaben des Notarztes gehören:

Die Abteilung für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin beteiligt sich hierbei aktiv mit Notärzten.

Für die innerklinischen Notfälle steht auf der Operativen- wie auch der Medizinischen Intensivstation jeweils ein hausinterner Reanimationsdienst zur Verfügung, der telefonisch alarmiert wird. Bei Großschadensfällen und Katastrophen stehen für die Bewältigung der medizinischen Versorgung speziell geschulte Kräfte zur Verfügung. Für diese Tätigkeit werden Mitarbeiter der Klinik als Leitende Notärzte für den Bereich Vorderpfalz freigestellt.

Aber auch im Bereich der notfallmedizinischen Ausbildung innerhalb und außerhalb der Klinik engagieren sich die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin z. B. in der hausinternen Fortbildung der Wiederbelebungsmaßnahmen (Basis und weiterführende Maßnahmen), in Unterrichten und Prüfungen an Rettungsdienstschulen sowie in der praktischen Unterweisung von Praktikanten.


Hier finden Sie Informationen zur Station OI 07.


Hier finden Sie weitere Beratungsbroschüren.


08. März 2010
Blutspendeaktion an den Berufsbildenden Schulen

In Kooperation mit dem Blutspendezentrum Ludwigshafen:

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19. Februar 2010
Blutzucker-Check den Nieren zuliebe

VHS-Vorträge am 16. März 2010 zur Nierenwoche:

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