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Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
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Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie



Patienteninformation
 

Übersicht

 Zahnärztliche Chirurgie (Oralchirurgie) und Implantologie
 Rekonstruktive Chirurgie des Kiefer- und Gesichtsbereiches
 Dysgnathie-Chirurgie (Chirurgie der Kieferfehlstellungen)
 Ästhetische Gesichts-Chirurgie
 Behandlung von Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten und
 Gesichts- u.   Schädelmissbildungen

 Tumorerkrankungen des Kiefer- und Gesichtsbereiches
 Kiefergelenkerkrankungen und Funktionsstörungen des Kauorgans
 Schonende OP bei chronischen Kiefergelenkentzündungen 
 Informationen zur Station MKG 01
 Weitere Beratungsbroschüren



Zahnärztliche Chirurgie (Oralchirurgie) und Implantologie

Versorgt werden können alle Krankheiten, die mit dem Zahnsystem, dem Zahnhalteapparat, dem Kieferknochen und der Mundschleimhaut im Zusammenhang stehen.

Das an der Klinik etablierte Gebiet der Implantologie wird weiter ausgebaut, um auch Risiko-Patienten und Patienten mit schlechten Kieferbedingungen die Vorteile von künstlichen Zahnwurzeln bieten zu können. Der Schwerpunkt der zahnärztlichen Implantologie richtet sich vor allem auf problematische Situationen, die mit einem Knochendefizit oder/und besonders ästhetischen Anforderungen einhergehen. Hier werden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Knochenaufbau- und Transplantationsverfahren angewandt, um höchsten Ansprüchen zu genügen.


Rekonstruktive Chirurgie des Kiefer- und Gesichtsbereiches

Wenn größere Anteile des Kieferknochens und/oder des Gesichts durch Unfall oder nach Tumor-Operationen verloren gegangen sind, werden diese durch Knochentransplantate aus dem Kieferbereich, vom Becken oder mit Gefäß-Anschluss versehene kombinierte Weichteil-Knochentransplantate ersetzt. Im Bereich der rekonstruktiven Weichteilchirurgie können wir ebenfalls umfangreiche Möglichkeiten der Nutzung von körpereigenem Gewebe zur Defektdeckung durch unterschiedliche Nah- und Fernlappentechniken sowie unterschiedliche Transplantationstechniken zur ästhetischen und funktionellen Rehabilitation anbieten.

 
Dysgnathie-Chirurgie (Chirurgie der Kieferfehlstellungen)

In der Dysgnathiechirurgie werden alle Krankheitsbilder, die mit Kieferfehlstellungen oder Fehlbildungen und deren funktionellen sowie ästhetischen Problemen einhergehen behandelt. Hierbei werden Funktion und Ästhetik in Einklang gebracht.

Aufgrund der speziellen funktionsbezogenen Vorgehensweise zur Schonung von Kaumuskulatur und Kiefergelenk durch ein selbst entwickeltes allgemein anerkanntes Behandlungskonzept, arbeitet die Klinik mit den besten Kieferorthopäden aus ganz Deutschland zusammen. Sollten funktionelle Aspekte wie Kiefergelenk-Beschwerden oder/und Hyperaktivität der Kaumuskulatur im Vordergrund stehen, können wir durch konservative (Physiotherapie) oder durch minimal invasive Maßnahmen Kiefergelenke und/oder die Kaumuskulatur soweit vorbehandeln, dass ein optimales funktionelles Ergebnis nach der Operation ermöglicht wird.

Durchgeführt werden Verlagerungen des Unterkiefers, des Oberkiefers oder beide in Kombination, Kinnkorrekturen, Korrekturen der Jochbeine und des Kieferwinkels.

 
Ästhetische Gesichts-Chirurgie

Bei der Planung der ästhetischen Chirurgie wird - oft in Kombination mit Korrektur der knöchernen Gesichtsproportionen (Dysgnathiechirurgie) - das Prinzip „von innen nach außen“ verfolgt; d.h. zunächst werden die durch knöcherne Fehlstellungen bedingten Probleme therapiert und dann gegebenenfalls erst die Probleme des Weichteilmantels des Gesichts. Dieses nur durch MKG-Chirurgen durchführbare Prinzip erlaubt, auch ausgeprägte ästhetische Probleme zu behandeln. Diese können dann oftmals mit relativ wenig operativem Aufwand korrigiert werden.

Weiterhin führen wir Nasenkorrekturen (Septorhinoplastik), plastische Lippenkorrekturen (mit oder ohne Füllmaterial), Korrekturen der Ober- und Unterlider (Blepharoplastiken) sowie Straffungsoperationen der Gesichtshaut durch. Ziel dabei ist, ein harmonisches Äußeres kombiniert mit einer optimalen Funktion des Kiefer- und Gesichtsbereiches zu erreichen.

 
Behandlung von Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten und Gesichts- u. Schädelmissbildungen

Wir arbeiten in enger Kooperation mit Anästhesisten, Zahnärzten, Kinderärzten, Gynäkologen, HNO-Ärzten, Logopäden sowie Kieferorthopäden zusammen, um geringe operative Risiken für Kinder mit sehr früher funktioneller und ästhetischer Rehabilitation zu verbinden.

Ziel ist es, mit möglichst wenigen, zur richtigen Zeit ausgeführten Operationen eine optimale sprachliche und ästhetisch-funktionelle Rehabilitation der Kinder bis zum Kindergartenalter zu erreichen.

In Fällen, in denen Sekundärkorrekturen nach Spaltoperationen notwendig sind, bietet unsere Klinik das gesamte Spektrum der Sekundärkorrekturen einschließlich Kieferkorrekturen, Nasenkorrekturen, Lippenkorrekturen sowie sprachverbessernde Operationen an.

Bei der Behandlung von Gesichts- und Schädel-Missbildungen ist die Klinik insbesondere auf Hemmungsmissbildungen des Unterkiefers und des Kiefergelenkes spezialisiert. Der Ausgleich des gehemmten Wachstums wird zeitgerecht mit Distraktionsapparaturen vorgenommen. Dabei werden der Unterkieferknochen und die umgebenden Weichteile durch schonende langsame Dehnung zum Wachstum angeregt, bis Symmetrie erreicht wird.

 
Tumorerkrankungen des Kiefer- und Gesichtsbereiches

In der Klinik werden alle gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Gesichtshaut, der Schleimhäute des Mundes und der Kieferknochen behandelt.

Bei gutartigen Tumoren reichen meist die operative Entfernung und die plastisch chirurgische Defektdeckung aus, um ästhetisch unauffällige Ergebnisse zu erzielen. Bei bösartigen Tumoren des Kiefer- und Gesichtsbereiches sind meist noch zusätzliche operative Maßnahmen wie die Entfernung der Halslymphknoten notwendig. In enger Kooperation mit anderen Fachgebieten werden - wenn notwendig - Bestrahlung und Chemotherapie der Tumoren durchgeführt, um die Heilungschancen und die Lebensqualität zu verbessern.


Kiefergelenkerkrankungen und Funktionsstörungen des Kauorgans 

Das Kiefergelenk stellt mit seiner zentralen Lage im Hinblick auf Nahrungsaufnahme und Kommunikation eines der wichtigsten und gleichzeitig komplexesten Gelenke des Körpers dar. In der Klinik werden nach neuesten Erkenntnissen zunächst konservativ und minimal invasiv Erkrankungen des Kiefergelenkes und der Kaumuskulatur behandelt. Hierzu wird erkrankungsabhängig ein Stufenkonzept mit steigender Invasivität angeboten, was zunächst die Behandlung mit speziellen Aufbissbehelfen und Physiotherapie beinhaltet. Wenn die Beschwerden mit diesen konservativen Maßnahmen nicht deutlich verbesserungsfähig sind, werden minimal invasive Maßnahmen zur Behandlung der Kaumuskulatur und/oder zur Behandlung des Kiefergelenkes angewendet. Erst wenn diese Maßnahmen keinen ausreichenden therapeutischen Erfolg zeigen, werden neueste offene chirurgische Verfahren am Kiefergelenk zur Rehabilitation dieser chronischen Schmerzpatienten angewandt.

Für eine wiederkehrende Ausrenkung des Kiefergelenks (rezidivierend fixierte Kiefergelenkluxation) setzt die Klinik eine neue Behandlungsmethode ein: Der Wirkstoff Botulinumtoxin A wird in den ursächlichen Kiefermuskel gespritzt und blockiert dort gezielt die Nervenimpulse. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr so übermäßig stark angespannt werden. Andere Funktionen werden nicht beeinträchtigt. Der Patient ist schmerzfrei für mindestens vier Monate und das Kiefergelenk kann heilen. Botulinumtoxin wird üblicherweise in der ästhetischen Medizin zur Behandlung mimisch bedingter Falten eingesetzt.


Schonende OP bei chronischen Kiefergelenkentzündungen

Bei der Kiefergelenk-Chirurgie bietet die Klinik ein besonders schonendes, neues Verfahren an, die sogenannte arthroskopische Operation, die minimal-intensiv – also nur mit einem winzigen Schnitt – erfolgt. Damit werden bei lokaler Betäubung chronische Entzündungen im Kiefergelenk diagnostiziert und behandelt.

Chronische Entzündungen im Kiefergelenk entstehen meist durch ständige Fehlbelastung wie Zähneknirschen. Aber auch Spätfolgen von Unfällen können die schmerzhaften Prozesse auslösen. Die Patienten haben Schädigungen der Gelenkzwischenscheibe, des Aufhängeapparates, des Kieferknochens und des Kieferknöpfchens. Oftmals leiden die Betroffenen unter ständigen Schmerzen. Diese Patienten erhalten zunächst eine Schienenbehandlung mit Aufbissschiene und Physiotherapie. Bei ca. 140 von ihnen pro Jahr wird die Klinik anschließend eine arthroskopische Behandlung vornehmen – anstelle der bisherigen offenen OP.

Eingesetzt wird bei der minimal-invasiven Methode ein spezielles Arthroskop, ein Instrument mit einem lediglich 1,9 Millimeter dicken Stab und Optik. Über einen nur ca. fünf Millimeter langen Schnitt direkt vor dem Ohr führt der Arzt das Instrument ein und kann in großer Präzision Entzündungsherde, Verklebungen oder abgesplitterte Knorpelteilchen und degenerierte Knochenteile erkennen. Verklebungen können gelöst und Reste davon sowie kleinste Knorpelteile herausgespült werden, kleine Blutungen werden gestillt. Giftstoffe, die bei den entzündlichen Prozessen entstehen und in immer höherer Konzentration dem Gelenk zusetzen, gelangen durch den Spülvorgang ins Freie. Der Eingriff dauert 20 bis 30 Minuten. Ziel ist, wieder eine bessere Beweglichkeit des Kiefergelenks zu erreichen. Der Gelenkraum wird gesäubert, und die Gelenkinnenflächen können sich nachhaltig erholen. Nach dem Eingriff folgt ein stationärer Aufenthalt von zwei Tagen. Bei etwa zehn Prozent der Patienten führt der minimal-invasive Eingriff nicht zum gewünschten Erfolg und es muss offen operiert werden. Das bedeutet in der Regel dann in Vollnarkose einen Schnitt vom Schläfenbereich bis zum unteren Rand des Ohrläppchens mit zehn Tagen Aufenthalt im Krankenhaus.


Hier finden Sie Informationen zur Station MKG 01.


Hier finden Sie weitere Beratungsbroschüren.


08. März 2010
Blutspendeaktion an den Berufsbildenden Schulen

In Kooperation mit dem Blutspendezentrum Ludwigshafen:

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19. Februar 2010
Blutzucker-Check den Nieren zuliebe

VHS-Vorträge am 16. März 2010 zur Nierenwoche:

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