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Klinikum Ludwigshafen gGmbH
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Psychosomatische Grundkenntnisse

 

Ziel

Die aktuellen Weiterbildungsordnungen fordern für fast alle Fächer den Erwerb psychosomatischer Grundkenntnisse. Entsprechende Anforderungen stellen die Curricula „Psychosomatische Grundversorgung“. Darunter zu verstehen sind „grundlegende und gebietsspezifische Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen, die den primär somatisch orientierten Arzt bei Patientinnen und Patienten mit psychischen, funktionellen, psychosomatischen und somatopsychischen Krankheiten befähigen sollen,

  • die psychischen Erkrankungen und den psychosozialen Anteil der häufigsten Problemstellungen zu erkennen (Basisdiagnostik),
  • die grundlegende psychosomatische Behandlung vor allem durch verbale Interventionen im Rahmen einer vertrauensvollen Arzt-Patientinnen-/Patienten-Beziehung zu leisten (Basistherapie) und
  • im psychosozialen Versorgungssystem adäquat zu kooperieren.“ (BÄK: Curriculum Psychosomatische Grundversorgung. 2001)

Voraussetzung für die Bescheinigung der im Rahmen der Facharztweiterbildung geforderten Kenntnisse durch die Kursleitung ist die Teilnahme an fünf beliebigen Theorieunterrichts-Nachmittagen (20 UE) innerhalb von drei Jahren, dem Seminar zur Gesprächsführung (30 UE) und fünfzehn Doppelstunden patientenzentrierter Selbsterfahrung (30 UE).

Die Anerkennung des Curriculums für die Psychosomatische Grundversorgung als niedergelassene/r Ärztin oder Arzt ist genehmigt; nach dem Muster-Curriculum der BÄK sind hierfür insgesamt 80 UE (20+30+30) erforderlich. 

Der Kurs wird veranstaltet in Kooperation mit der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Krankenhaus Zum Guten Hirten.

Zielgruppe

Ärztinnen und Ärzte, insbesondere in der Facharztweiterbildung

Inhalte

Das Kursangebot umfasst drei Bausteine:

1. Baustein:

Theorieunterricht zu den Grundlagen psychosomatischen Denkens und Handelns, den häufigsten Krankheitsbildern wie Angst, Depression und somatoformen Störungen, der Psychosomatik z.B. funktioneller, chronischer, lebensbedrohlicher und terminaler Erkrankungen.

 auf Anfrage

 

jeweils Teilnehmerzahl   8-15

Offen für externe Teilnehmer, Kosten: auf Anfrage

Fortbildungszertifizierung Bezirksärztekammer Pfalz je 5 FP

 

 

2. Baustein:

Seminar zur ärztlichen Gesprächsführung mit praktischen Übungen anhand typischer klinischer Gesprächssituationen. Für die Bescheinigung im Rahmen der Facharztweiterbildung ist die Teilnahme an allen vier Terminen (entspricht 20 (UE) Unterrichtseinheiten ) erforderlich - versäumte UE können in Folgeterminen nachgeholt werden.

Anmerkung: Für die Psychosomatische Grundversorgung als niedergelassene/r Ärztin oder Arzt sind insgesamt 30 UE erforderlich. Diese zusätzlichen 10 UE können durch entsprechend anteilige Teilnahme an diesem Seminarangebot erworben werden.

"Seminar Gesprächsführung"


Freitag, 20.10.2017
jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr (4 UE)

Samstag, 21.10.2017
von 09:00 - 15:00 Uhr (8 UE)


Jella Kick

im KliLu, SWH, 3. OG west, Zimmer V03.008

 

Teilnehmerzahl:    8-15

Offen für externe Teilnehmer, Kosten: auf Anfrage

Fortbildungszertifizierung Bezirksärztekammer Pfalz: je 6 bzw. 10 FP

 

3. Baustein:

Patientenzentrierte Selbsterfahrung (z.B. Balintgruppen), die es den Teilnehmern ermöglichen soll, im kollegialen Austausch eigene Anteile an schwierigen Arzt-Patient-Interaktionen zu erkennen und Strategien des Umgangs zu entwickeln. Die Teilnahme an einer externen Gruppe ist möglich und wird anerkannt.

auf Anfrage

 

Dozenten

Kursleitung: Dr. Jörg Breitmaier

Dozenten:
Jella Kick, NN

Ort

siehe Inhalte

Termine

siehe Inhalte