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COVID-Schnelltest am Klinikum Ludwigshafen

12.11.2020


Ab sofort werden am Klinikum Ludwigshafen alle externen Personen, Patienten sowie Besucher der beiden städtischen Alten- und Pflegeheime mittels Antigen-Schnelltest auf das COVID-19-Virus untersucht bevor sie die jeweilige Einrichtung betreten. Mit dieser Regelung erweitert das Haus seine seit März bestehende Teststrategie und erhöht damit die Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter erneut.

Wer als ambulanter oder stationärer Patient das Klinikum Ludwigshafen aufsucht wird ab sofort in dem neu geschaffenen Testzelt direkt gegenüber vom Haupteingang mittels Nasen-Rachen-Abstrich einem Antigentest (POC Test) unterzogen. Dieser Schnelltest liefert in weniger als 30 Minuten ein zuverlässiges Ergebnis über eine bestehende Corona-Infektion. „Antigentests bieten uns die Möglichkeit, mehr Tests in kürzerer Zeit durchzuführen. So können wir neben den stationären Patienten, die wir schon seit Mitte Juni alle regelhaft testen, nun auch die ambulanten Patienten vorab auf ein Risiko überprüfen“, so Hans-Friedrich Günther, Geschäftsführer des Klinikums. Die Testregelung gilt für alle Patienten, ambulant wie stationär, für Begleitpersonen (in medizinisch notwendigen Fällen) sowie für Besucher der beiden Alten- und Pflegeheime Haus Friesenheim und Dr. Hans-Bardens-Haus. Getestet wird im Testzelt gegenüber des Haupteingangs, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Regelmäßig wiederkehrende Patienten in der Strahlenklinik und der Dialyseabteilung des Klinikums werden direkt vor Ort in den jeweiligen Bereichen getestet.

Mit dieser erweiterten Teststrategie orientiert sich das Klinikum an der Bundesverordnung, die seit Mitte Oktober Krankenhäuser und Pflegeheime zum großzügigen Testverhalten auffordert. Empfindliche Gruppen sollen dadurch noch besser geschützt werden; stationäre Kapazitäten geschont werden. Auch für pflegerisches und medizinisches Personal soll die flächendeckende Testung der Patienten die Sicherheit erhöhen.

Aktuell werden im Klinikum 40 Covid-Patienten stationär betreut; 11 davon intensivmedizinisch. Für das gesamte Haus gilt aufgrund der angespannten Infektionslage bis auf Weiteres ein Besucherstopp.