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Fragen & Antworten zum Corona-Virus

Häufige Fragen und Antworten

30.03.2020


Liebe Patient*innen, liebe Angehörige und Interessierte. An dieser Stelle sammeln wir eine Auswahl an häufigen Fragen zum Thema Corona-Virus. Diese Seite wird bei Bedarf mit neuen Angaben aktualisiert.

Die Symptome gleichen der einer gewöhnlichen Grippe. Dazu zählen Fieber, Schnupfen, trockener Husten und Halsschmerzen. Auch Kurzatmigkeit und eine Lungenentzündung können auftreten. In ganz seltenen Fällen sind Übelkeit und Durchfall die Folge. Momentan wird außerdem davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt.

Corona wird von Mensch zu Mensch übertragen, über Hände und Schleimhäute. Einen Schutz erzielt man durch regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife. Dadurch gelingt eine Keimreduktion von über 99%. Da wir unsere Hände gerne - unbewusst - zum Gesicht führen und so eine Keimübertragung begünstigen, muss auf das Händewaschen geachtet werden. Eine Desinfektion der Hände ist im privaten Bereich nicht erforderlich.

Hygienetipps in leichter Sprache des Gesundheitsministeriums Rheinland-Pfalz: 10 wichtige Tipps: Schützen Sie sich vor Ansteckungen. Schützen Sie andere vor Ansteckungen.

Gemeinsam mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen aus GO-LU Praxen werden Patienten mit starken Infektsymptomen wie hohes Fieber, trockener Husten und Halsschmerzen und einer Risikokonstellation nach Kriterien des Robert-Koch-Instituts (z.B. Kontakt mit einer Corona-positiv Person) in separaten Räumlichkeiten in der Bremserstraße 88 untersucht.

Die Infektionsambulanz befindet sich direkt gegenüber dem Haupteingang des Klinikums und ist täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt.

Zunächst einmal gilt: Es gibt keinen Generalverdacht auf Corona. Verhalten Sie sich so, wie bei anderen Erkrankungen auch. Wenn es Ihnen nicht gut geht, bleiben Sie bitte zu Hause. Für eine Krankmeldung kontaktieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch.

Gemäß Robert Koch-Institut (RKI) werden Abstriche auf das SARS-CoV-19 nur bei Patient*innen vorgenommen, die der RKI-Falldefinition entsprechen. Diese Falldefinition wird kontinuierlich, je nach Lage, angepasst.

In unserer Infektionsambulanz in der Bremserstraße 88 entscheiden unsere Ärzte unter Berücksichtigung Ihrer Symptome, Ihrer individuellen Fallkonstellation und der RKI-Falldefinition über einen möglichen Abstrich.

Grundsätzlich müssen Sie sich nicht anders verhalten, als sonst auch bei einem grippalen Infekt: bewahren Sie Ruhe, trinken Sie viel, stärken Sie Ihr Immunsystem und schonen Sie sich. Bleiben Sie zuhause, wenn Ihr Gesundheitszustand ein Arbeiten nicht ermöglicht. Bei Verstärkung der Symptome, anhaltendem hohen Fieber oder allgemeiner Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands kontaktieren Sie Ihren Hausarzt.

Sie waren in einem Risikogebiet?

Wenn Sie aus einem der definierten Risikogebiete zurückgekehrt sind und fühlen sich schlecht, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt und weisen Sie bei dem Telefonat dringend auf Ihre Reise hin. Vermeiden Sie Kontakte und bleiben Sie zu Hause. Dies gilt auch für Personen, bei denen keine Krankheitszeichen auftreten und die sich "fit" fühlen.

Immunschwache und ältere Menschen zählen zur gefährdeten Gruppe. Dies können zum Beispiel Patienten in Chemotherapie oder Menschen mit angeborener Immunschwäche sein. Laut WHO haben Schwangere kein erhöhtes Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs.

Nein. Im privaten Bereich ist ein Mundschutz nicht nötig. Sollten Sie an einer Infektion leiden, kann der Mund-Nase-Schutz Ihre Mitmenschen vor einer Ansteckung schützen (sofern nicht durchfeuchtet). Im privaten Bereich ist das Händewaschen immer noch der effektivste Schutz.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet auf ihrer Webseite viele Informationen zur Händehygiene.

Veranstaltungen mit Menschenansammlung sind mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko verbunden. Die Stadt Ludwigshafen hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises sowie den Vorgaben aus der Bundes- und Landesregierung, einige Maßnahmen beschlossen. Diese und aktuelle Informationen finden Sie auf der Webseite der Stadt.

infektionsschutz.de
Robert-Koch-Institut

Gesundheitsamt Rhein-Pfalz-Kreis
Stadt Ludwigshafen

Weitere Rufnummern

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:

116 117

Unabhängige Patientenberatung:

0800 011 77 22

Bürgertelefon Bundesgesundheitsministerium:

030 346 465 100

Hotline des Gesundheitsministeriums Rheinland-Pfalz:

0800 575 81 00

Bürgertelefon Gesundheitsamt Rhein-Pfalz-Kreis:
(für Ludwigshafen zuständig)

0621 59 09 58 00 (Mo - Do, 9 - 12 Uhr & 13 - 16 Uhr. Fr, 9 - 12 Uhr)