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Flächendeckender CoVid-Test für Patienten

Klinikum testet alle stationären Patienten

15.06.2020


Um eine unkontrollierte Verbreitung des Covid-19 Virus zu verhindern, setzt das Klinikum Ludwigshafen auf ein umfassendes Sicherheitskonzept. Die Maßnahmen werden regelmäßig neu bewertet und angepasst. Ab Dienstag, 16. Juni, wird nun eine weitere Maßnahme für größtmögliche Sicherheit am Klinikum sorgen: Alle stationären Patienten werden im Aufnahmeprozess vorsorglich auf das Covid-19 Virus mittels Abstrich getestet.

Zusätzliche Wege für Patienten werden nicht entstehen:

  • Die Testung findet für einbestellte, stationäre Patienten im Rahmen des regulären Aufnahmegesprächs in der Zentralen Patientenaufnahme statt.
  • Notfallpatienten werden direkt bei Eintreffen in der Zentralen Notaufnahme getestet, und
  • Patienten, die durch die Rettungsdienste für einen stationären Aufenthalt in das Klinikum gefahren werden, werden auf der jeweiligen Zielstation getestet.

Die Rachenabstriche, die für eine Testung auf das Covid-19-Virus notwendig sind, werden durch erfahrenes Fachpersonal der Coronaambulanz des Klinikums durchgeführt. Mithilfe des klinikeigenen Labors ist das Klinikum in der Lage innerhalb weniger Stunden ein Testergebnis vorliegen zu haben.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen einer Eindämmung der Covid-19 Pandemie bleiben unverändert bestehen: Einziger Zugang zum Klinikum bleibt der Haupteingang, Bremserstr, 79. Dort werden ambulante Patienten, Begleitpersonen und Besucher im Foyer einer kurzen Ersteinschätzung unterzogen. Es wird abgeklärt, ob Kontakt zu positiv getesteten COVID-Patienten bestand oder ob man unter akuten Erkältungssymptomen leidet. Auch die Körpertemperatur wird in diesem Zusammenhang gemessen. Unkritische Fälle können ungehindert ihren Weg ins Klinikum fortsetzen. Bei Auffälligkeiten werden die betreffenden Personen direkt in die Coronaambulanz des Hauses verwiesen, wo eine intensive Einschätzung des COVID-19 - Risikos stattfindet und gegebenenfalls ein Abstrich vorgenommen wird.

Begleitpersonen sind nach wie vor nur in Ausnahmefällen erlaubt: Bei schwer demenziell erkrankten Patienten, bei Vätern während der Geburt und bei Patienten der Zentralen Notaufnahme. In diesen Fällen darf jeweils eine Begleitperson den Patienten begleiten. Krankenbesuche sind täglich von 13 bis 16 Uhr im Klinikum gestattet. Auch hier gilt ein Besucher pro Patient, max. für 60 Minuten. Zudem müssen laut Landesvorgabe alle Besucher mit Kontaktdaten dokumentiert werden. Während des gesamten Aufenthalts im Klinikum gilt für Besucher und Begleitpersonen Maskenpflicht.