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Vorübergehende Schließung Geburtshilfe

09.11.2020


Die Zahlen der Covid-19-infizierten Patienten, die stationär behandelt werden müssen, steigt bundesweit deutlich an. Auch wir erwarten eine wesentlich größere Belastung für unser Haus als in der ersten Phase im Frühjahr. Als Maximalversorger und Betreiber der Corona-Infektionsambulanz spielen wir eine Schlüsselrolle in der regionalen Pandemiebekämpfung. So sind wir unter anderem das einzige Haus im Umkreis, das in der Lage ist, ECMO-Therapien einzusetzen. Für uns heißt das: Konzentration auf unser Kerngeschäft und vor allem auf die Notfallversorgung. Diesen Schritt der Fokussierung auf die Hauptaufgaben vollziehen gerade auch viele andere Häuser in ihren jeweiligen Schwerpunkten.

Vor diesem Hintergrund informieren wir darüber, dass ab sofort das Angebot unserer Geburtshilfe temporär ausgesetzt wird. Die vorübergehende Schließung der Geburtshilfe erstreckt sich auf die regelhafte Betreuung von Frauen vor und während der Geburt. Nicht davon betroffen sind selbstverständlich sämtliche notfallmedizinischen Angebote sowie die ambulante wie auch stationäre Betreuung bei Erkrankungen während der Schwangerschaft. Auch das restliche Leistungsspektrum der Gynäkologie bleibt unverändert. In Absprache mit dem Marienkrankenhaus können dort zwischenzeitlich die werdenden Mütter betreut werden. Sobald es der Pandemieverlauf zulässt, kann die Geburtshilfe dann wieder hochgefahren werden.

Eine gute und sichere Versorgung unserer Patienten zum aktuellen Zeitpunkt setzt voraus, dass wir unsere Ressourcen bündeln und auch schwierige Entscheidungen treffen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis