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Ausbildungsinformation

Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie schließt mit einer staatlichen Prüfung (schriftlich, praktisch und mündlich) ab. Sie ist in Theorie- & Praxisblöcke unterteilt.

Die Theorie

  • umfasst ca. 2.100 Stunden
  • Einführungsblock von ca. 10-12 Wochen
  • „Schnuppereinsatz“ von 5 Tagen im 1. Unterrichtsblock um die Station und die Arbeit kennen zu lernen
  • Schulstation
  • Studienfahrt
  • Unterrichtszeiten: Montag- Freitag 8.00-15.30 Uhr (Unterricht 4x90 Minuten)
  • Unterricht durch Pflegepädagog*innen und Fremddozent*innen

Praxis

  • umfasst ca. 2.500 Stunden, davon ca. 500 Stunden in der ambulanten Pflege
  • in den verschiedenen Abteilungen des Klinikums Ludwigshafen und in externen Einsatzstellen (z.B. Psychiatrie, Sozialstation, Kinderklinik,… )
  • individuelle Begleitung durch Praxisanleiter
  • Schulstation (eigenständige Übernahme einer Station durch einen Kurs Ende des 2./Anfang 3. Ausbildungsjahr, selbstständiges Einteilen von Personal und Dienstplänen)
  • Realschulabschluss, bzw. gleichwertige Schulbildung
  • Hauptschulabschluss und eine mindestens 1-jährige Altenpflegehilfeausbildung
  • Hauptschulabschluss und die Erlaubnis als Krankenpflegehelferin /-helfer
  • gesundheitliche Eignung
  • Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis bei Bewerbern außerhalb der EU
  • Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse (mind. B2-Sprachniveau bei Bewerbern mit nicht deutschem Schulabschluss)
  • zweiwöchiges Praktikum in der Pflege (Bescheinigung und Bewertung beifügen)

seit März 2019
1. Lehrjahr -> 1.140,26 €
2. Lehrjahr -> 1.202,07 €
3. Lehrjahr -> 1.303,38 €

zzgl. Jahressonderzahlung (90 % der Ausbildungsvergütung) sowie vermögenswirksame Leistungen

Intention

Das Angebot einer Teilzeitausbildung richtet sich an Bewerber, welche aufgrund der Betreuung von Kindern oder zu pflegenden Angehörigen die Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege nicht in der regulären Vollzeit absolvieren können. Sehr häufig sind Mütter auf die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungsstätten angewiesen und können deswegen die regulären Arbeitszeiten, die im Schichtdienst in der Praxis gefordert sind, nicht einhalten. Außerdem stellt die Doppelbelastung durch eine Ausbildung in Vollzeit und die Betreuung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen eine sehr große Belastung dar. Das Teilzeitkonzept, welches eine Ausbildung in vier Jahren vorsieht, erreicht einen Personenkreis, der sonst nur erschwert die Möglichkeit hätte, die Ausbildung zu absolvieren.

Struktur

Die Teilzeitausbildung wird innerhalb von vier Jahren absolviert. Dies entspricht einem Stellenumfang von 75%. Maximal drei Teilzeitauszubildende starten im Oktober eines jeden Jahres gemeinsam mit den Vollzeitauszubildenden im selben Kurs. Im ersten, zweiten und vierten Ausbildungsjahr nehmen die Teilzeitauszubildenden regulär (zu 100%) am Theorieunterricht teil. Dadurch ist gewährleistet, dass die Teilzeitauszubildenden die erforderlichen Theoriezeiten & -inhalte erhalten. Im o.g. Zeitraum arbeiten sie dafür während der Praxisblöcke nur zu 50% in den Einsatzbereichen. Insgesamt kommt so ein Teilzeitmodell von 75 % zustande. Im dritten Ausbildungsjahr befinden sich die Teilzeitauszubildenden nur im praktischen Einsatz mit einem Umfang von 75%. Die Zuordnung zum nachfolgenden Oktoberkurs mit Beginn des dritten Jahres ermöglicht den Teilzeitauszubildenden, sich in diesem Kurs einzuleben und sich gemeinsam auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vorzubereiten.

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Wir bitten um Zusendung von Kopien, da wir keine Bewerbungsunterlagen zurücksenden. Die Vernichtung nach den Bestimmungen des Datenschutzes ist gewährleistet.

Folgende Unterlagen benötigen wir von Ihnen:

  • Bewerbungsschreiben mit Begründung des Berufswunsches
  • chronologischer, lückenloser Lebenslauf
  • ein Lichtbild
  • Abschlusszeugnis (bzw. letztes Halbjahreszeugnis) der allgemeinbildenden Schule und ggf. der Berufsausbildung. Außerhalb Deutschlands erworbene Schulzeugnisse müssen dem Realschulabschluss gleichwertig anerkannt werden. Für Rheinland-Pfalz ist zuständig: Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Referat 32, Willy Brandt Platz 3, 54290 Trier
  • für Rheinland-Pfalz ist zuständig: Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Referat 32, Willy Brandt Platz 3, 54290 Trier
  • Bescheinigungen oder Zeugnisse über die im Lebenslauf aufgeführten Tätigkeiten

Voraussetzung:

  • Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse (mind. B2-Sprachniveau bei Bewerbern mit nicht deutschem Schulabschluss)
  • zweiwöchiges Praktikum in der Pflege (Bescheinigung und Bewertung beifügen)

Ausländische BewerberInnen

Wichtige Informationen für ausländische Bewerberinnen und Bewerber! Wenn der Schulabschluss nicht in Deutschland erworben wurde, muss eine Gleichwertigkeitsbescheinigung vorgelegt werden. Diese Bescheinigung wird von der zuständigen Schulbehörde nach Vorlage der Originalzeugnisse ausgestellt. Die Vorlage einer gültigen Aufenthaltserlaubnis ist erforderlich, auch für Bewerber/innen aus EU-Staaten. Bewerber/innen aus Nicht-EU-Staaten müssen vor Beginn der Ausbildung eine gültige Arbeitserlaubnis vorlegen.