Speiseröhrenkrebszentrum Rheinpfalz
Pro Jahr erkranken etwa 6.100 Männer und 1.800 Frauen an Speiseröhrenkrebs. Das entspricht einem Anteil von drei Prozent aller bösartigen Tumorerkrankungen bei Männern und etwa einem Prozent bei Frauen. Von der absoluten Zahl der Erkrankungen her ist der Speiseröhrenkrebs im Vergleich zu anderen Krebsarten damit eher selten. Er weist allerdings deutliche Zuwachsraten im Vergleich zu anderen bösartigen Tumoren auf.
Das Speiseröhrenkrebszentrum Rheinpfalz widmet sich der optimalen Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankung. Zunächst gilt es mit modernen Untersuchungsmethoden die Ausdehnung und Aggressivität des Tumors festzulegen, um im Anschluss in einem Team aus sehr erfahrenen Spezialisten die weitere Behandlung zu planen und durchzuführen. Kleinere Tumore können endoskopisch abgetragen oder operativ entfernt werden, bei größeren Tumoren kann je nach Lage des Tumors eine Chemotherapie und/oder Bestrahlung notwendig werden.
Die Besonderheit eines Speiseröhrenkrebszentrums liegt darin, dass die betroffenen Patienten ganzheitlich und in allen Phasen ihrer Erkrankung betreut und versorgt werden. Für die optimale Patientenversorgung stehen zahlreiche Experten innerhalb und außerhalb des Krankenhauses zur Verfügung.